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Venenthrombosen bei langen Flugreisen

Die Thrombose in den Beinen kann eine potenzielle Gefahr bei langen Flugstrecken sein. Forschungsergebnisse des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zeigen jetzt aber, dass für die meisten Menschen das Risiko einer tiefen Venenthrombose im Flugzeug nicht sehr hoch ist. Das Institut hat die Ergebnisse von Millionen Fluggästen ausgewertet. Demnach ist es so, dass von 10.000 Reisenden bei ca. 2-5 Fluggästen nach einem Langstreckenflug von ca. 6-8 Stunden Symptome einer Venenthrombose zu erkennen waren. Eine Flugdauer von unter 4-6 Stunden scheint für eine Thrombose ganz ungefährlich zu sein. Aufpassen sollte man, wenn man gerade einen Knochenbruch hinter sich hat, bzw. wenn man Beinschienen oder einen Gips trägt. Dadurch kann die Gefahr eines Blutgerinnsels in den Beinvenen auftreten. Hier ist es wichtig, sich so früh wie möglich wieder zu bewegen, bzw. Bewegungsübungen zu machen. Gar nicht fliegen darf, wer eine aktuelle Thrombose oder eine Lungenembolie hat.
Auch Medikamente wie Heparin können helfen. Heparin hat die Eigenschaft, die Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu verringern.
Einiges können Sie selbst tun, um einen Venenthrombose vorzubeugen.
Viel trinken,
Bewegungsübungen machen, zum Beispiel, die Füße flach auf den Boden stellen und Fersen und Zehen abwechselnd anheben und wieder auf den Boden drücken. Diese Übung ist auch unter dem Namen „Wadenpumpe“ bekannt.
Nach Möglichkeit einen Gangplatz buchen- wenn Sie zur gefährdeten Gruppe für Bein-Venenthrombose gehören.
Beine beim Sitzen nicht übereinanderschlagen, Schuhe ausziehen.
Kompressionsstrümpfe oder Stützstrümpfe tragen, am besten schon 2 Tage vor der geplanten Flugreise.
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