≡ Menu

Urteile zum Mietrecht

Wer seine Mietwohnung kündigen möchte, muß die Kündigung bis zum 3.ten Werktag eines Kalendermonats beim Vermieter eingegangen sein. Hierbei gilt der Samstag als Werktag.
Urteil BGH VIII ZR 206/04.
Grundsätzlich kann ein unbefristeter Mietvertrag mit einer Frist von drei Monaten gekündigt werden. Wenn der Vermieter die Kündigung bis zum 03. Werktag eines Monats erhält, zählt dieser Monat noch zur Kündigungsfrist dazu.
Der Vermieter kann, aber muß sich nicht auf den Vorschlag von 3 potenziellen Nachmietern einlassen, damit man vor der Kündigungsfrist aus der Wohnung ausziehen kann. Es sei denn, jemand muß aus Krankheitsgründen oder Altersgründen in ein Pflegeheim, so kann der Mieter unter Vorlage eines ärztlichen Attests vor Beendigung der Kündigungsfrist ausziehen.

Wenn der Vermieter fristlos seine an einen Mieter vermietete Wohnung gekündigt hat, darf er (der Vermieter) trotzdem nicht eigenmächtig die Wohnungstür des Mieters öffnen und die Wohnung räumen lassen. In diesem Fall kann der Mieter Schadenersatzansprüche geltend machen.
BGH VIII ZR 45/09.

Lesen Sie auch:
http://sparportal.blogspot.com/2011/06/urteil-zu-schaden-in-der-wohnung

%d Bloggern gefällt das: