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Urteil LG Berlin, Wohnungskündigung wegen Schimmel

Laut einem Urteil des Landgerichts Berlin, AZ: 65 S 345/07, kann ein Mieter, der durch vorhandenen Schimmel in der Wohnung stark erkranken, die Miete kürzen und die Wohnung kündigen.
Auf dieses Urteil des Berliner Landgerichtes zum Thema Mietkündigung bei Schimmelbildung in der Wohnung weist der Deutsche Mieterbund hin. In dem hier verhandelten Fall zogen sich die Mieter der Wohnung, in der die Schimmelbildung vorhanden war, Lungenentzündungen zu.
Der Vermieter dieser Wohnung argumentierte damit, dass die Mieter sich den Schimmel selbst zugezogen hätten, weil sie zu wenig oder falsch gelüftet hätten.
Diese Meinung wies das Berliner Landgericht zurück. Das Gericht sagte in seiner Urteilsbegründung:
„Der Vermieter müsse erst nachweisen, dass keine Baumängel für den Schimmelpilz verantwortlich seien.“
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